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Steinkrug
Der Steinkrug ist sehr beliebt, da er jedes Getränk länger kühl hält, als ein normaler Glaskrug. Die Herstellung ist sehr aufwändig, da die Krüge mit Handarbeit gemacht werden.
Die Herstellung erfolgt folgendermaßen:
Jeder Henkel aus knetbarem Ton wird per Hand an den Korpus angesetzt. „Henkeln“ nennt man diesen Vorgang in der Fachsprache.
Nach dem Henkeln werden die Verbindungsstellen wiederum von Hand mit einem Schwamm gesäubert und geglättet. Gut getrocknet erhält der „Rohling“ dann im Tauchbad die keramische Glasur. Anschließend wird er bei etwa 1.100 Grad Celsius im sogenannten „Muffelofen“ steinhart und absolut dicht gebrannt.
Durch den Brennvorgang erhält der Wiesnkrug zugleich seinen typischen, seidigen Glanz. Im nächsten Arbeitsschritt wird von Hand das Dekor aufgelegt. Hierbei sind ein sehr gutes Augenmaß und große Geschicklichkeit gefragt, ebenso beim „Rändern“, wenn die Malerin per Hand den Krug mit seinem roten Rand versieht: Das Dekor und die Linie müssen exakt sitzen. Danach wird der offizielle Oktoberfest-Krug ein letztes Mal in den Ofen geschoben und gebrannt, damit sich Dekor und Maßkrug untrennbar miteinander verbinden.
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Das traditionelle Trinkgefäß, das heute vor allem für Sammler ein begehrtes Objekt ist
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